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Textilhersteller bieten eine Reihe von Stoffausrüstungen (Stoffe welche chemisch oder mechanisch behandelt werden) an, die das Textil in Bezug auf Schutz, Komfort und Leistung verbessern.
Man unterscheidet zwischen chemischen und mechanischen Ausrüstungen. In diesem Artikel gehen wir auf auf die wichtigsten chemischen Gewebeausrüstungen und ihre Funktion ein.
Beim Auftragen einer chemischen Ausrüstung ist es wichtig, nicht nur die gewünschte Leistung zu berücksichtigen, sondern auch unerwünschte Nebenwirkungen. Einige Ausrüstungen verringern beispielsweise die Festigkeit des Stoffes erheblich. Ein weicher Stoff hat zwar einen angenehmen Griff, kann aber auch das Risiko von Pilling erhöhen. Es ist auch wichtig zu wissen, ob die Chemikalie mit dem Fasertyp kompatibel ist. So hat beispielsweise das für Baumwolle verwendete Harz (weniger Knitterung des Textils, weniger Pilling) keine Wirkung auf Polyester oder Nylon.
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Unterschiedliche chemische Textilbehandlungen
Crease Resist / Easy Care / Non-Iron – Bügelfreie Ausrüstung
Harze werden durch eine Spannmaschine aufgetragen. Sie vernetzen sich mit den Baumwollfasern, um den Grad der Knitterbildung zu minimieren und so den Aufwand für die Nachbehandlung nach dem Waschen zu verringern.
Bindemittel
Gesponnene Stoffe werden aus kurzen Haaren hergestellt und können daher zum Knittern neigen. Durch das Auftragen eines Bindemittels können Sie diese Haare verkleben und so das Pilling (Knötchenbildung) reduzieren. Achten Sie darauf, dass Sie nicht zu viel Bindemittel auftragen, da der Stoff sonst rau, steif und unangenehm wird.
Weichspüler
Wie der Name schon sagt, besteht ihr Ziel darin, den Stoff weicher zu machen. Dazu kann ein einfaches Fettsäure- oder Polyethylenprodukt verwendet werden, das zwei Effekte hat. Zum einen wird der Stoff etwas weicher, zum anderen werden die Nähte geglättet, was die Probleme beim Konfektionieren minimiert. Wenn Sie einen sehr weichen und fliessenden Stoff benötigen, ist ein Weichspüler auf Silikonbasis die beste Wahl, allerdings muss der Endverbraucher dann Kompromisse beim Pilling eingehen.
Schmutzabweisend
Damit die Kleidungsstücke gründlich gereinigt werden können, kann ein schmutzlösendes Produkt verwendet werden. Dies funktioniert zum einen dadurch, dass der Stoff während des Waschvorgangs mehr Wasser aufnimmt (ausnässt), wodurch das Wasser alle wasserlöslichen Verschmutzungen auflöst, die dann ausgespült werden. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass sich auf der Oberfläche des Stoffes eine Schicht bildet, die Öle und Fette anzieht, so dass sie sich eher an die Chemikalie als an den Stoff binden. Während des Waschvorgangs wird die äussere Schicht (auf molekularer Ebene) abgelöst und die ölige Verschmutzung aus dem Kleidungsstück entfernt.
Wasser- und ölabweisende Eigenschaften
Je nach Verwendungszweck und Leistungsanforderungen kann ein einfaches Mittel wie Wachs verwendet werden, um den Stoff wasserabweisend zu machen, und es gibt eine ganze Reihe neuer Produkte auf der Basis natürlicher Chemikalien/Bioprodukte, die aufgrund der Forderung nach mehr Nachhaltigkeit eingeführt werden. Diese Chemikalien sind oft als C0 (C Zero) oder PFC-frei eingestuft. Leider sind diese Ausrüstungen aufgrund der physikalischen Gesetze zwar wasserabweisend, aber nicht ölabweisend. Wenn eine öl- oder chemikalienabweisende Wirkung erforderlich ist, müssen Fluorkohlenwasserstoffe verwendet werden. Das derzeit in der Textilveredelung verwendete Fluorkohlenwasserstoff ist C6, das zwar umweltfreundlicher ist als seine Vorgänger C8 oder Scotchguard, aber immer noch PFAS-Chemie enthält. Die PFAS-Chemie wird in der EU bald unter eine zunehmende Gesetzgebung fallen, die ihre Verwendung auf sehr spezielle Endanwendungen beschränken wird. Einige US-Bundesstaaten haben PFAS gänzlich verboten.
Flammenhemmende Stoffe
Fasern wie Baumwolle sind nicht flammhemmend. Durch die richtige Ausrüstung und Aushärtung des Stoffes, so dass sie dauerhaft im Stoff verankert werden, ist es jedoch möglich, einen Baumwollstoff herzustellen, der nicht brennt. Unser Lieferant verwendet eine eine Chemikalie auf Phosphorbasis, die in Gegenwart einer Flamme dazu führt, dass die Baumwollfaser verkohlt, bevor sie sich entzünden kann.
Antimikrobielle Ausrüstungen
Im Jahr 2020 wurden diese Ausrüstungen in der Hoffnung, dass sie die Ausbreitung von COVID-19 eindämmen würden, immer genauer unter die Lupe genommen. Während einige Ausrüstungen antivirale Eigenschaften haben, sind andere nicht geeignet, und die Akzeptanz dieser Produkte war nicht sehr gross. Einige der Produkte basieren auf Silber, entweder auf Ionen oder auf reinem Silber. In der Römerzeit wurde festgestellt, dass Silber antibakteriell wirkt. Dies könnte der Grund dafür sein, dass die Redewendung “mit einem silbernen Löffel im Mund geboren” geprägt wurde, denn sie zeigte, dass die Wohlgeborenen eine bessere Überlebensfähigkeit hatten. Einige basieren auf Quat-Salzen (Quartäre Ammoniumverbindungen), das sind Chemikalien mit einer hohen molekularen Ladung, die wie ein Schwert wirken und die Zellwand der Bakterien durchstossen, so dass sie absterben. Es gibt sogar einige, die auf natürlichen Pflanzenprodukten wie Pfefferminzöl basieren. Weitaus am bekanntesten sind antimikrobielle Mittel die z.B. Gerüche reduzieren (keine stinkenden Sportklamotten mehr).
Insektizide/insektenabweisende Ausrüstungen
Bei Stoffen, die anfällig für Insektenbefall sind, wie z.B. Seide und Wolle, entscheiden sich manche Menschen für eine dieser Ausrüstungen, die die Insekten entweder vertreiben (oft auf Chrysanthemenbasis) oder abtöten. Wo Mücken oder Zecken zu erwarten sind (Moskitonetze und Militärkleidung), werden üblicherweise Insektizide wie Permethrin eingesetzt. Permethrin birgt aber auch Risiken. Unser Stofflieferant hat ein Verfahren entwickelt, bei dem die Chemikalie nur auf die Aussenseite des Stoffes aufgetragen wird.
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